Bunert Lichterlauf 2003

Am 20. September 2003 fand der erste Bunert-Lichterlauf statt. Organisiert von der Sportartikel Firma Bunert, wurde dieser Lauf initiiert, um eine 5km-Laufstrecke zu schaffen, die auch im Winter benutzt werden kann. Rund um die Regattabahn in Duisburg-Wedau ist jetzt eine Strecke von 5km mit 126 Straßenlaternen beleuchtet. So können jetzt auch mit Einbrechen der Dunkelheit die zeitweise bis zu 1000 Läufer täglich ihrem Laufsport nachgehen.

Der Einweihungslauf, der auch gleichzeitig der Mitfinanzierung der Lampen diente, war ein großartiges Ereignis. Alleine über 1800 Läufer und Läuferinen nahmen am Hauptlauf um 20:00Uhr bzw. am Firmenlauf um 18:30Uhr teil. Weiterhin gab es viele Teilnehmer zu den Frauen-, Jugend- und Schülerläufen. Außerdem ging eine größere Gruppe mit Walkern auf den Rundkurs.

Start zum Firmenlauf, im Vordergrund Jörg RosenbaumWährend am Nachmittag die kleineren Läufe wie Bambini-, Fun Run- oder der Frauenlauf startete, bereiteten sich die Firmenlaüfer auf ihren großen Wettkampf vor. Die über 400 Starter stellten insgesamt 112 Mannschaften. Der SV Siemens war mit 10 Läufern dabei, das sind bei drei Läüfern pro Mannschaft immerhin drei Mannschaften. Wir hatten uns ausgerechnet, dass es mit der ersten Mannschaft evtl. sogar für einen Platz unter den ersten Sechs reichen könnte, denn diese wurden mit einem Pokal geehrt. Aber, um es vorweg zu nehmen, es wurde sehr, sehr knapp.
Der Startschuss hallte pünktlich um 18:30Uhr über die Anlage. An diesem Spätsommertag war es sehr warm und eine hohe Luftfeuchtigkeit ließ schon beim Warmmachen den Schweiß perlen. Dies war mit dem Start vergessen. Nun hieß es laufen was die Beine hergaben, eine gute Zeit war Ehrensache. Schon nach einigen Kilometern wurde deutlich, dass die Läufer ganz unterschiedlich in Form waren. Die Siemens-Mannschaft lag nach 5km gut im Rennen, noch war aber nichts entschieden, und zusammengerechnet wird bekanntlich immer erst am Schluss. Verschiedene Vereine hatten wirklich ganz starke Mannschaften zusammengestellt.
Entspannung im Ziel - erschöpft aber glücklichAuf den zweiten 5km wurde es dann langsam schwerer. Allen, die am Limit liefen, begann die Hitze und Schwüle schaffen zu machen. Auf dem letzten Kilometer wurde noch einmal alles gegeben. Im Einlaufbereich auf der Kruppstraße applaudierten die Zuschauer frenetisch. Unter den ersten 30 Läufern, die über die Ziellinie kamen waren drei Siemensianer.
Aber hatten wir’s geschafft? Jetzt begann die spannende Zeit des Rechnens und Wartens. Unterdessen konnte sich alle gründlich erholen. Am Ziel wurden zum Regenerieren Wasser und Saft gereicht.
Die Siegerehrung ließ noch auf sich warten. Zuerst erfolgte der Startschuss zum Hauptlauf. Dieser fand in zwei Gruppen statt, um den überfüllten Startbereich ein wenig zu entlasten. Auch hier nahmen Läufer des SV Siemens teil. Mittlerweile war es dunkel geworden,und die neu installierte Lichtanlage wurde eingeschaltet. Eindrucksvoll wies sie den Teilnehmern des Hauptlaufes den Weg.Urkunde 6. Platz Firmenlauf, SV Siemens Mülheim/Ruhr
Jetzt endlich begann die Siegerehrung. Nachdem die fünf ersten Mannschaften geehrt wurden, rief der Moderator die drei Besten von SV Siemens zum Überreichen des Pokals und der Urkunden nach vorn. Die Platzierungen und Namen der Mannschaften und Teilnehmer können auf dieser Liste nachgelesen werden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung hatte dieses hervorragende Ergebnis möglich gemacht. Mit einer End Zeit von 2h:3min:2s lagen wir nur zwei Sekunden vor dem Siebentplatzierten. Den ersten Platz mit einer Zeit von 1h:48min:51s erreichte Nike Deutschland.

Alles in allem war das Sportereignis gut organisiert. Abstriche mußte man als Teilnehmer machen, wenn man etwa die Toilette suchte oder nach dem Rennen Duschen wollte. Dies erforderte vom Aktiven zum Teil lange Wege, besonders die Duschgelegenheit im Bootshaus des Rudervereins war so weit abgelegen, dass viele auf die Möglichkeit verzichteten. Dieser Lauf war ein guter Auftakt für die nächsten Jahre. Bei entsprechender Organisation wird er sich ohne Zweifel in der Läuferszene etablieren können.

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