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Reise MAX250 von Singapur nach Dubai, 4.04.08 bis 22.04.08
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Reiseabschnitte
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Bildergalerie
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Hinweis: Informationen zum Schiff, wie Ausstattung, technische Daten usw. finden Sie auf dieser Seite.
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Frankfurt a. M.
Nach einem noch arbeitsreichen Freitag konnten wir uns abends endlich in den ICE-Zubringer nach
Frankfurt setzen und die lang geplante Reise beginnen. So richtig entspannen konnten wir aber noch nicht, zu unwägbar sind die Möglichkeiten, die schon zu Beginn einer Reise Probleme aufkommen lassen können
. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, der Zug kam nahezu pünktlich an (Danke Herr Mehdorn, dass Sie die Tarifverhandlungen rechtzeitig beendet haben). Der Übergang zum Flughafen war schnell vollzogen, so
dass wir gut eine Stunde vor der Zeit schon einchecken konnten. Die Lufthansa hat inzwischen nahezu komplett auf Selbstbedienung umgestellt. Leider funktionierte der elektronische Check-in in unserem Fall
aber nicht, so dass man uns widerstrebend an einen Schalter lassen musste. Bei der verkürzten Methode (für die LH) hätten wir nur noch das Gepäck abgeben müssen. Viele ältere Leute werden übrigens bei dem
elektronischen Check-in überfordert sein, ich weiß nicht, ob das wirklich so kundenfreundlich ist, wenn dem Passagier keine Wahl gelassen wird.
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Singapur
Der Flug dauerte im Ganzen 11 ½ Stunden, in der Economy Class nicht gerade eine Erholung, so dass wir
froh waren, um 16:00 Uhr Ortszeit auf dem Singapore Airport zu landen. Unsere Vorort-Reiseleiterin Martine wartete schon am Ausgang, so dass wir nach einigen Formalitäten in die Busse steigen konnten,
die uns direkt zum York-Hotel brachten. Eine ältere allein reisende Dame hatte es schon auf dem Flughafen geschafft, abhanden zu kommen. Der
Bus wartete ca. ½ h, ohne dass die Dame wieder auffindbar war. Es stellte sich dann raus, dass sie mit einem Taxi noch vor der Reisegruppe im Hotel ankam. Anschließend besaß sie noch die Tollkühnheit, das
Taxigeld von der Reiseleitung zurück zu fordern.
Obschon nach der langen Anreise etwas müde, waren wir voller Neugier, was uns Singapur zu bieten hat. Die
berühmte Einkaufsstraße Orchad Road liegt nur etwa 8 min vom Hotel entfernt, und es wurde im Vorfeld nicht zu viel versprochen, ein Einkaufstempel reiht sich an den nächsten. Einkaufen kann
man sieben Tage die Woche, von 10:00 bis 22:00 Uhr. Viele Shops sind auch durchgehend 24h am Tag geöffnet. Beeindruckend die vielen Geschäfte, die für jeden Geldbeutel etwas bieten. Im Basement sind meistens die
Garküchen angesiedelt, deren Gerichte die Vielfalt der Nationalitäten des Vielvölkerstaates Singapur widerspiegeln. Wer dort isst, spart deutlich gegenüber den herkömmlichen
Restaurants und es ist mindestens genauso schmackhaft. Auffallend ist das dichte Gedränge auf den Straßen. Ganz Singapur scheint unterwegs zu sein. Es war wirklich kaum ein Durchkommen. Meist junge
Leute, überwiegend chinesischer Herkunft bevölkerten die Straßen. Der Singapurianer hat zwei große Freizeitbeschäftigungen: Shoppen und Essen. Man meint allerdings (bei den Menschenmassen) noch ein
drittes Hobby entdeckt zu haben .
Das Reisepaket enthielt einen zweitägigen Aufenthalt inkl. Ausflugspaket in Singapur, so dass wir
nach kurzem Schlaf (der Jetlag schlug zu) zu einer Stadtrundfahrt aufbrachen. Singapur ist eine Stadt, die überwiegend von der Moderne geprägt ist. Akuter Platzmangel führt zu horrenden Grundstückpreisen (ein
Quadratfuß bis zu 30.000 Sin$ ≡ 15.000 €) und Wolkenkratzer bis in den Himmel.
Dazwischen gequetscht gibt es immer wieder Häuser, die dem Neubauboom bis jetzt nicht gewichen sind. Die Fahrt auf einem Ausflugsboot zeigte uns die Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus
Am Nachmittag fuhren wir individuell zur Marine Bay wo am 1. April gerade der neu erbaute Singapore
Flyer eröffnet hatte, mit 165 m Höhe das derzeit größte Riesenrad der Welt. Eine Umdrehung dauert ziemlich genau 30 min und bietet einen phantastischen Blick über die Metropole. Eine Karte kostet 29 Sin$ ≡ 14 € und kann schon bequem vorab im Internet gebucht werden. Das hatten wir paar Tage vor Abflug
getan, weil die deutschen Medien verbreiteten, dass das Riesenrad auf viele Monate ausgebucht sei. Das war aber eine Fehlinformation, denn der Bekanntheitsgrad scheint noch nicht so groß zu sein, man konnte
ohne große Wartezeit Karten kaufen und sofort fahren. Die Sicherheitskontrollen sind ähnlich wie auf einem Flughafen.
Auf einem zu gebuchter Ausflug bekamen wir eine Stadtrundfahrt bei Nacht und ein asiatisches Abendessen
direkt in einem der vielen Lokale am Singapore River geboten. Die vielen Kontraste die Singapur bietet, sind nachts, wenn alles beleuchtet ist, noch einmal ein besonderes Erlebnis.
Am Folgetag stand noch ein Besuch des Vogelparks auf dem Programm, der allerdings nicht wirklich ein Höhepunkt war.
Da es den Buskonstrukteuren bis heute nicht gelungen ist, alle Sitzplätze in der ersten Reihe unterzubringen, begann
bei Ausflugsstart der übliche Run auf die besten Plätze. Insbesondere einzelne Gäste taten sich immer wieder hervor.
Nachmittags ab 13:00 Uhr begann dann die Einschiffung am Singapore Cruise Center. Die Maxim Gorki lag
bereits seid dem Morgen an der Pier fest, so dass nach den notwendigen Kontrollen dem Betreten des Schiffes nichts mehr entgegen stand.
Es war ein unbeschreibliches Gefühl, nach vier Jahren das Schiff wieder betreten zu können, dass wir schon zu unserer damaligen Nordlandreise ins Herz geschlossen hatten. Trotz oder vielleicht gerade
wegen des ein wenig in die Jahre gekommenen Aussehens fühlten wir uns sofort wieder wohl auf dem Schiff. Mit für diese Reise insgesamt 454 Passagieren nicht ausgebuchtem Schiff (überwiegend Deutsche,
ein paar Österreicher und Schweizer sowie Holländer) begannen wir am Abend unsere Kreuzfahrt.
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Port Kelang – Kuala Lumpur (Malaysia)
Port Kelang war nur in sofern
interessant, als dass das Schiff dort festmachen konnte. Wir hatten einen Ausflug nach Kuala Lumpur gebucht, der direkt nach dem Frühstück begann.
Der Ort an dem zwei lehmige Flüsse zusammen kommen (so heißt Kuala Lumpur wörtlich übersetzt) empfing uns
mit dem für die Jahreszeit typischen Klima (29° im Schatten und 85% Luftfeuchtigkeit). Eine Stadtrundfahrt machte uns mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten vertraut (z.B. Petronas Twin-Tower), nach
verschiedenen Fotostopps fuhren wir den 452 m hohen Kuala-Lumpur-Tower (Fernsehturm) hinauf. Ein reichhaltiges Büfett und ein toller Ausblick über die Stadt im 360°-Panorama-Restaurant waren der Lohn.
Ein Ausflug auf einem chinesischen Markt machte uns mit auf den ersten Blick täuschend echten Produkten bekannt, die solch bekannte Namen wie Rolex und Breitling oder Luis
Vuitton und Versace trage, um stellvertretend nur einige Namen zu nennen. Es gab wohl kein Markenhersteller, dessen Name (aber nicht seine Produkte) dort nicht vertreten
war. Auf einem weiteren Markt konnten typische Produkte aus Malaysia erworben werden, schöne Schnitzereien, Stoffe, Lederwaren usw.
Am Abend gab es dann den ersten Show-Höhepunkt mit einer Sängerin, die Melodien bekannter Schlagerinterpreten wiedergab.
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Belawan (Indonesien)
Auch über Belawan gäbe es nicht viel zu sagen. Leider ist die Stadt sehr sehr schmutzig und von Armut
gekennzeichnet. So krass treten die Kontraste wohl nur noch in Indien hervor. Mit einem Bus unternahmen wir einen Ausflug in ein Batak-Karo-Bergdorf. Die in einer Genossenschaft
organisierten Einwohner verschafften sich durch Tourismus und Verkauf von Schnitzereien und anderem Kunsthandwerk eine zusätzliche Einnahmequelle. Auch die Fahrt durch die größere Stadt Medan führte uns sehr
deutlich vor Augen wie groß die Unterschiede zwischen arm und reich weltweit doch sein können. In dem Luftkurort namens Brastagi bekamen wir dann ein sehr üppiges Mittagessen serviert. Die Kontraste konnten stärker
nicht sein.
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Mit Musical Highlights wurden die Passagiere am Abend unterhalten. Um 19:00 Uhr nahm die Maxim Kurs auf Phuket.
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Phuket (Thailand)
Der ursprünglich auf der Reise vorgesehene Hafen Trincomalee in Sri Lanka wurde wegen der dort
vorherrschenden unklaren politischen Situation aus Sicherheitsgründen gestrichen, so dass wir länger in Belawan bleiben konnten, um dann langsam nach Phuket zu versegeln. So konnten wir schon frühzeitig am
Nachmittag in Phuket festmachen. Die Pier war gerade frei geworden, denn eigentlich war geplant, von der Reede aus zu tendern.
Die Ausflüge begannen erst am nächsten Morgen, aber ein großer Markt direkt an der Pier lud zum Bummeln und Einkaufen ein. Besonders die russisch-ukrainische Besatzung machte reichlich
von dieser Möglichkeit Gebrauch, da alles sehr günstig war und man auch noch gut handeln konnte. Aber auch viele Passagiere gaben den einen oder anderen US-Dollar dort aus.
An diesem Abend gab es auch ein großes Grillfest auf dem Sportdeck, wie immer mit einem reichhaltigen Angebot an
verschiedenen Fleischsorten, Salaten, Obst und Gemüse.
Kultureller Höhepunkt an diesem Abend war eine Schlagerparty der 70er.
Am nächsten Tag wurden auch hier durch die Reiseleitung wieder verschiedene Ausflüge angeboten.
Höhepunkte auf den Ausflügen waren u.a. die zahlreichen Tempel, deren hervorstechendes Merkmal die in der Regel reichhaltigen Goldverzierungen der Gebäude und Figuren sind, wirklich sehr sehenswert und
beeindruckend. Wer „Kleingeld“ übrig hat, kann in den örtlich ansässigen Geschäften für Schmuck und Souvenirs einkaufen. Es scheint inzwischen die Regel zu sein, dass die Ausflugsteilnehmer zum Abschluss
einer Tour in gewinnverheißende Geschäfte gekarrt werden. Übrigens, von dem Tsunami ist in Phuket nichts mehr zu sehen.
Auf dem Schiff wurde an diesem Abend eine Tanzshow serviert. Am späten Abend wurde es bisschen
anspruchsvoller, es gab Heiteres und Besinnliches von Heinrich Heine bis Robert Gernhardt, musikalisch präsentiert von der Künstlerin am Klavier.
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Colombo (Sri Lanka)
Nach zwei Tagen auf See erreichte die
Maxim Gorki einen weiteren Reisehöhepunkt. Gegen 9:00 Uhr machte sie an der Pier in Colombo fest. In Colombo ist die Lage ruhig, was in erster Linie an der hohen Polizeipräsenz liegen
dürfte. Der gesamte Hafen ist bis auf eine Zufahrt abgesperrt. Dort erfolgt eine gründliche Untersuchung aller in den Hafen hinein fahrenden Fahrzeuge.
Das königlich leuchtende Land, wie Sri Lanka übersetzt heißt, empfing uns wiederum mit Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Während des Ausflugs
war man immer wieder froh, wieder im klimatisierten Bus sitzen zu können. Neben den vielen Tempeln mit reichhaltiger Ausstattung fiel vor allem auf, dass die Straßen unbeschreiblich
schmutzig waren. Eine funktionierende Müllabfuhr schien nicht zu existieren, bzw. nur dort wo die Reicheren wohnten. Auch in Colombo traf man allerorts auf die typischen asiatischen Gegensätze:
einerseits oft protzig zur Schau gestellter Reichtum, andererseits viele, viele Arme, die heute nicht wissen was sie morgen essen sollen, nicht zu reden von einer angemessenen Schlafmöglichkeit.
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Mumbai (Indien)
Das frühere Bombay empfing uns als ein Land voller Gegensätze. Es gibt wohl kaum ein Land wo die
Unterschiede zwischen arm und reich so deutlich hervortreten wie auf dem indischen Subkontinent.
Es begann schon damit, dass im
Tagesprogramm und den Landgangsinformationen im Bordfernsehen eindringlich davor gewarnt wurde, Wertgegenstände mit an Land zu nehmen. Indien gehört zu den Staaten, wo, wenn man an Land
gehen will, man vor Reiseantritt ein Visa beantragen muss. Die Behörden kamen dann auch zahlreich an Bord, um die übliche „Gesichtskontrolle“ vorzunehmen und jedem Passagier ein
Shore Pass auszuhändigen. Zum Glück ging dies einigermaßen schnell, so dass wir nach dem Frühstück schnell in unsere Ausflugsbusse kamen.
Die Fahrt führte uns an vielen Gebäuden aus der Kolonialzeit vorbei, so z.B. dem Victoria Terminus (Bauzeit 1889 bis 1897) bis hin zum Gate of India, das leider gerade restauriert wurde, so dass wir nur vom
Weiten einen Blick drauf werfen konnten. Vis-a-vis das Taj Mahal, das berühmte Hotel, voller Prunk und teurer Läden bekannter Marken. Besucher mit Geld sind gern willkommen, die armen Einheimischen
werden schon im Vorfeld weg gehalten. Das ist das Bedrückende, jeder Stopp führte zu einer Schar von Bettlern, die
die Touristen umringten, in erster Linie junge Frauen mit kleinen Kindern auf dem Arm immer mit der Hoffnung auf ein Geldstück. Einerseits säumten ärmlichste Hütten den Weg, andererseits konnte man ein paar
Kilometer weiter Paläste sehen in denen prunkvolle Hochzeiten vorbereitet wurden, ganz in Bollywood-Manier. Mumbai ist eine Stadt die lebt. Mehr als 4 Mill. Menschen fahren täglich 2-3
Stunden mit den Vorortbahnen in die Stadt hinein, arbeiten hier, um dann abends wieder die gleiche Zeit zu benötigen, nach Hause zu kommen. Die Bahnen sind vollkommen
überlastet, die Leute hängen draußen an den offenen Türen, halten sich mit einer Hand fest. Auch die Straßen sind verstopft, tausende Autos und LKWs quälen sich von Ampel zu Ampel. Ein Chaos das sich
jeden Tag wiederholt.
Mumbai bei Nacht ist ebenfalls sehenswert, dieser Ausflug war mit einem indischen Abendessen
verbunden, das sehr stark durch typische Gewürze geprägt war, dadurch für viele Teilnehmer nicht wirklich genießbar. Wenn man sich in Indien für indisches Essen entscheidet muss man doch wohl damit rechnen, oder?
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Khasab (Oman)
Am frühen Nachmittag des 20. April (ein Sonntag) erreichten wir den Oman. Der Hafen ist der Stadt ziemlich weit
vorgelagert, so dass es sinnvoll war für 5€ den Shuttleservice zu nutzen. Wer das Geld sparen wollte, wird dies nach spätestens 10 min. bereut haben. Der Weg war lang, kein Schatten in der
glutheißen Mittagssonne und noch dazu entsprach das Ziel (die Stadt) in keiner Weise unseren Erwartungen.
Die Einheimischen hielten wegen der großen Hitze alle Mittagsruhe, aber selbst wenn die paar Geschäfte im
Stadtzentrum geöffnet gewesen wären, hätte sich daran wahrscheinlich nicht viel geändert. Vielleicht kommt daher auch der Name des Landes: der erste Fremde, der seinen Fuß an Land gesetzt
hat, sah sich um und sah Felsen, Wüste und Wasser und die Sonne brannte auf den Pelz. Seine Reaktion darauf war ein hoffnungsloses „Oh Mann“.
Der einzige Lichtblick war die Möglichkeit mal zur Abwechslung das Tenderboot zu benutzen, da die Maxim
Gorki auf Reede liegen bleiben musste. Dadurch erhielt ich die Gelegenheit das Schiff einmal von außen auf dem offenem Wasser zu fotografieren.
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Dubai (VAE)
Dubai als letzte und abschließende Station unserer Reise beeindruckt durch seinen Reichtum und seine
Toleranz. Der Reichtum macht sich ganz klar bemerkbar, wenn man durch die Stadt fährt. Solch eine Ansammlung an Neubauten, ein Hochhaus versucht in der Höhe das nächste zu übertreffen, Haus reiht sich
an Haus, und die Zahl der Baukräne ist schier unendlich.
Wir erreichten den Hafen am frühen Morgen und haben auch hier zum Abschluss noch eine Stadtrundfahrt
übernommen, um erst einmal einen Überblick zu erhalten. Seitens der Behörden gab es hier auch keine Bekleidungsvorschriften für die „Ungläubigen“. Beeindruckend die sauberen Straßen, die gepflegten
Gebäude, die klimatisierten Bushaltestellen. Hier war auch die letzte Möglichkeit sich noch um ein Mitbringsel von der Reise zu kümmern oder sich selbst mit ein wenig Schmuck zu beschenken. Die Gold
-Souk, ein Einkaufsviertel mit vielen, vielen Läden die Gold- und Brillantschmuck in allen Variationen feil bieten. Gold wird in Dubai immer noch
nach Gewicht verkauft, so dass kunstvoll verarbeiteter Schmuck durchaus seine Käufer findet.
Da der Flug in die Heimat erst in der darauffolgenden Nacht startete, konnten wir noch bis zum Abend auf
dem Schiff bleiben. Inzwischen waren auch die neu zugestiegenen Gäste alle an Bord.
Ein kleiner Höhepunkt in Dubai war ein Abendausflug, der zusätzlich ins Programm genommen wurde. Wer sich
dazu entschließen konnten und 180€ übrig hatte, konnte im 7*-Hotel Burj al Arab fürstlich zu Abend speisen, allerdings nur im unten liegenden Restaurant, nicht in dem 200m hohen AL
Muntaha (Himmelsblick)- Restaurant.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge mussten wir uns schlussendlich zu den Bussen begeben,
die uns zu dem Flughafen bringen sollten. Hier offenbarte sich dann leider eine unzureichende Organisation. Der Transport war einem örtlichen Unternehmen übertragen worden, das offensichtlich etwas überfordert war
. Erst war nicht klar, welche der Busse uns aufnehmen sollten, dann zeigte sich sehr schnell, dass gar nicht ausreichend Platz für das umfangreiche Gepäck der Passagiere vorhanden war. So musste ein Teil der
Koffer nach viel Hin und Her auf den Sitzen transportiert werden. Im Flughafen selbst war es nicht viel besser, da ein Teil des Gepäcks unerklärlicher Weise auf dem Weg vom Bus zum Check-In verloren ging.
Erst nach viel Suchen und Diskussion mit den Behörden gelang es den Betroffenen selbiges wieder zu bekommen. Die drei geöffneten Schalter waren viel zu wenig, alle Reisende in einer akzeptablen Zeit
abzufertigen. Wartezeiten von über zwei Stunden für die Letzten in der Schlange waren die Folge.
Nun denn, der Flug ging pünktlich um
1:30 Uhr in der Nacht ab. Wie bereits auf dem Hinflug war es die Lufthansa, die uns sicher nach Frankfurt brachte. Über die Verpflegung an Bord des Flugzeugs bereiten wir lieber den Mantel des
Schweigens. Nach der durchweg guten Verpflegung auf dem Schiff verzichteten wir auf das Frühstück und begnügten uns mit Kaffee und anderen Getränken. Der Vorteil, wenn man nachts fliegt, ist, dass
man die meiste Zeit verschlafen kann. Dadurch wurde der Flug erfreulich kurz. Nicht alle hatten das Glück Nonstop nach Frankfurt fliegen zu können, ein Teil der Passagiere, die nach Deutschland
wollten, mussten einen Zwischenstopp in Zürich, ein anderer Teil in Paris einlegen.
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Fazit
Die gewählte Route war Teil der Weltreise. Für uns war es der erstmalige Kontakt mit fernöstlichen Kulturen. Die Ziele sind größtenteils recht
lohnenswert und durchaus für einen weiteren Besuch geeignet. Wenn man erstmals diese Ziele besucht, ist man gut beraten, sich einen Überblick zu verschaffen. Das geht am Besten mit einem geführten Ausflug. Später
kann man sich durchaus überlegen, sich eine eigene Tour zusammenzustellen.
Die Preise für die Ausflüge mag vielen als zu hoch erscheinen. Wenn man aber weiß, was teilweise bei anderen Unternehmen zu zahlen ist, dann stimmt das
Preis-Leistungs-Verhältnis wieder.
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Hier nun noch einige Angaben zum Schiff
Ausführlich können Sie auf dieser Seite nachlesen., was das TS Maxim Gorki zu bieten hat.
Erfreulicherweise ist es dem Reiseunternehmen gelungen, das Schiff in einem guten Zustand zu halten. Im Vergleich zu 2004 scheint sich aus technischer Hinsicht kaum etwas geändert zu haben. Die Kabinen sind
ähnlich ausgestattet, die öffentlichen Einrichtungen sehenswert (etwas nostalgisch angehaucht aber sympathisch.
Trotz der etwas gedrückten Stimmung der Besatzung (resultierend aus der ungewissen Zukunft) gab sich das Personal alle Mühe, seine Passagiere zu
verwöhnen. Das Bar- und Restaurantpersonal war wieder sehr aufmerksam, Wünsche zu erfüllen. Das Essen war in gewohnt guter Qualität, die Wartezeiten akzeptabel.
Auch das Kabinenpersonal trug seinen Teil zum Gelingen der Reise bei. Die Preise an Bord sind moderat, seien es die Getränke oder die Kosten für die
Reinigung
Leider wird es aller Wahrscheinlichkeit so sein, dass das Schiff aus der Phönix-Flotte rausgenommen wird und dann zum Verkauf steht. Die
Unterhaltskosten stehen inzwischen in keinem Verhältnis mehr zu den Einnahmen (die hohen Ölpreise lassen keinen wirtschaftlichen Betrieb der Turbinenanlage zu). Auch wenn die Reiseleitung den Eindruck zu vermitteln
suchte, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, werden wir uns wohl damit abfinden müssen.
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letzte Änderung: 03.09.2008
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